Die Junge Union (JU) Hochtaunus hat sich in der ersten sowie auch in der zweiten Welle der Covid-19 Pandemie mit an der Aktion Einkaufshelden des Bundesverbandes der Jungen Union beteiligt. In allen 13 Kommunen des Hochtaunuskreises war die JU tätig und hat insgesamt rund 345 Einkäufe getätigt. „Es freut mich sehr, dass unser Angebot so gut angenommen wurde. Es war wichtig, dass wir die Mitmenschen der Risikogruppe unterstützt haben und dies auch weiterhin tun. Besonders zu erwähnen sind die Verbände Wehrheim mit 212 getätigten Einkäufen sowie der Verband Bad Homburg, welcher mehrfach personell die örtliche Tafel unterstützt hat“, so Cornelius Linden als Kreisvorsitzender der JU Hochtaunus. Aktuell läuft die Aktion der Einkaufshelden auch weiterhin. Anfragen können an Einkaufshelden@ju-hochtaunus.de gerichtet werden und werden an den zuständigen Verband weitergeleitet. „Auch die Zusammenarbeit mit den Kommunen, dem Landkreis und den Sozialträgern sowie den Kirchen lief problemlos. Jeder konnte auf den anderen zählen. An dieser Stelle wollen wir uns auch noch einmal für die hervorragende Zusammenarbeit bedanken“, sagt der Referent für Gesundheit und Soziales der JU Hochtaunus Jan Krebs.

Doch nachdenklich stimmt die JUler die Impfbereitschaft in der Bevölkerung. Jan Krebs sagt hierzu: „Ich persönlich werde mich sobald es möglich ist, impfen lassen. Es stimmt mich sehr nachdenklich, wenn ich in sozialen Medien lese, was teilweise für Unwahrheiten verbreitet werden. Ich appelliere an jeden Einzelnen, sich bei Bedenken von seinem Hausarzt oder anderweitigem Fachpersonal beraten zu lassen und sich nicht in den Sozialen Medien verrückt machen zu lassen! Auch die Seite des Bundesgesundheitsministeriums www.zusammengegencororna.de klärt viele Fragen und erklärt medizinische Aspekte Verständlich für jedermann. Nur eine Herdenimmunität, sprich 60% der Bevölkerung sind geimpft, kann uns aus diesem aktuellen Zustand rausholen. Für Hessen sind dies knapp 3,8 Millionen Menschen die geimpft werden müssen.“. Aus Sicht der JU gibt es auch bei den sogenannten mRNA – Impfstoffen wenig zu befürchten. „Viele Menschen äußerten hier die Angst, dass dieser die DNA schädige. Doch dies ist nachweißlich nicht möglich, da die im Zellkern gelagerte DNA sich durch unterschiedliche chemische Strukturen von mRNA unterscheidet. Übrigens bringen viele Viren, z.B.: jene die den Schnupfen auslösen auch mRNA-Bestandteile in den Körper ein.“, ergänzt Jan Krebs.

Auch das Argument, dass der Impfstoff wenig oder anders erprobt sei; stimmt so nicht. In Deutschland gab es lediglich ein beschleunigtes Zulassungsverfahren, keine Notfallzulassung. Dies bedeutet, dass wesentlich mehr Personal in die Zulassung eingebunden wurde und Versuche, welche in einem normalen Zulassungsverfahren nacheinander gefahren werden liefen parallel ab. Auch die Frage, warum denn jetzt überhaupt schon Impfstoff zur Verfügung steht, lässt sich leicht beantworten. Normalerweise starten die Hersteller die Produktion erst nach der Zulassung. In diesem Fall haben diese das wirtschaftliche Risiko in Kauf genommen und den Impfstoff bereits vor Zulassung auf Lager produziert.

Nun möchte die JU noch einmal an jeden Einzelnen appellieren sich Gedanken über eine Impfung zu machen. „Die Herdenimmunität durch Impfung ist aktuell der einzig sinnvolle Weg. Nur so können wir wieder zur Normalität zurückkehren! Bitte lassen Sie sich impfen sobald es für Sie möglich ist. Jetzt heißt es: Ärmel hochkrempeln gegen COVID-19“, fügte Jan Krebs abschließend hinzu.

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